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„Wie viel Weiber hat man nötig, um die Scala der Liebe auf und ab zu singen?“
Prinz Leonce hat offensichtlich den Winter im Herzen.
Durch eine glamouröse Jet-Set-Welt irrt der heiratsunwillige Königssohn Leonce, begleitet von seinem älteren Freund, dem weinseligen Valerio. Letzterer lässt es sich gut gehen als launiger Schmarotzer und Wortakrobat, den „die vier Vokale miteinander gezeugt haben“.
In „Leonce und Lena“ feiern sich neureiche Oligarchen und B-Promis in ihrer narzistischen Dekadenz selbst. Die Paparazzi der Regenbogenpresse sind stets am Drücker. Um echte Gefühle geht es hier nicht. Im maskierten Spiel der Eitelkeit bewegt alle nur die eine Frage: “Wie komme ich an?“
Zu erwarten ist eine ebenso verspielte, schräge wie auch tiefgründige und eigenwillige Inszenierung des Klassikers von Georg Büchner
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