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Susanne Lachnit
Bei Spürbar seit 2007
Rollen:
Schlange in »Prinz Hamlet«
Schreiberin in »Im Sperrmüll«
Ich lebe seit 1964 und habe Anfang der 80ziger Jahre mit Freiem Theater begonnen, zuerst war ich in einer Theatergruppe, die sich "Massengeil" nannte. Die Leute kamen aus dem Jülicher Raum und waren sehr experimentierfreudig, engagiert und einfallsreich (Alter: 14 bis 25) Wir haben jede Menge Nummernprogramme gemacht mit einer sagenhaften Besetzung.
Gleichzeitig bin ich in Düren Mitglied des "Hundertflecks" geworden, einer Schule für Freies Theater, die mein weiteres Theaterleben entscheidend geprägt hat. Ich habe hier das Theater als Ritual kennengelernt, intensive Körper- und Improvisationsarbeit erlebt, weitere Stichworte wären Antonin Artaud und das Theater der Grausamkeit, aber auch politische Aktionen in Zusammenhang mit Josef Beuys. Meine Jugend hatte wirklich ein erhebliches Erfahrungspotential, für das ich heute noch dankbar bin.
Mein Wunsch, professionelle Schauspielerin zu werden, erfüllte sich nicht. Dafür wurde ich eine Weile Bauchtänzerin, was auch sehr schön war.
Ich war immer wieder Mitglied in freien Theatergruppen und genoß dort auch immer wieder die Arbeit mit sehr qualifizierten und ambitionierten Regisseuren. Noch nachträglich danke ich meinem lieben Freund Richard Jourdant für die wunderbare Arbeit an dem Stück "Der König stirbt" von Ionesco.
Ich studierte Germanistik. Ich machte viele Jobs, unnötig, all das aufzuzählen.
Ich arbeitete am Theater K in Aachen und machte dort alles von Kloputzen bis Dramaturgie und Regieassistenz - eine sehr erfahrungsreiche Zeit.
Dann bekam ich eine Tochter, die ich seit 8 Jahren allein erziehe.
Seit 2001 trete ich öffentlich als Erzählerin auf.
Mehr unter www.lottevonderinde.de
Ich freue mich, nach einer langen Pause wieder Theater zu spielen und hoffe, daß der Quereinstieg gelingt ... |
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